Wiese Unterlauf

Der Wiese Unterlauf soll vom Freiburgersteg bis zur Wiesendamm-Promenade Tramstation Kleinhüningen umgestaltet werden, um ökologische Defizite zu beheben.

Bekanntmachung und Pläne (21.05.2025)

Einsprache (17.06.2025)

Aufgrund unserer Einsprache wurde das Projekt angepasst und die Sicherheit der Wassersportler deutlich verbessert. Wir schätzen es sehr, dass die Projektverfasser sich die Zeit genommen haben, unsere Bedürfnisse zu verstehen und in diesem Rahmen zu berücksichtigen. Unsere Einsprache haben wir  daraufhin zurückgezogen.

(Stand 10.12.2025)

KW Birsfelden:
Neue Fischtreppe

Der Fischpass beim Kraftwerk Birsfelden soll saniert werden. Auf Grund einer öffentlichen Bekanntmachung im September 2023 haben wir die beim AUE aufgelegten Informationen eingesehen.

Wir sind der Meinung, dass das Projekt eine Gelegenheit ist, die Möglichkeiten für das Umtragen von Booten für Paddler zu verbessern.  Wir haben beim Bundesamt für Energie eine entsprechende Eingabe gemacht. (19.10.2023)

Im Juni 2025 hat das BFE eine Zwischenverfügung veröffentlicht. Einige unserer Punkte wurden berücksichtigt und die IG Wakareba ist eingeladen, in einer Begleitkommission Einsitz zu nehmen, um die Interessen der Paddler*innen einzubringen.

Zwischenverfügung (6.6.2025)


Im Mai 2026 fand die erste Sitzung der Begleitkommission statt. Wir haben unsere Erwartung eingebracht, dass Ein- und Ausstiegsstellen sowie Umtragungswege vorgesehen und geplant werden müssen.

(Stand 2.6.2026)

Wiese Vital

Die Wiese soll in den langen Erlen revitalisiert werden, das Projekt heisst "WieseVital".   Mehr über das Projekt gibt es hier.

Wakareba versucht zusammen mit einzelnen Paddlern, lokalen Paddelvereinen und dem SKV das Projekt für die Paddler zu optimieren.

Im Juli 2022 haben wir eine Eingabe im öffentlichen Mitwirkungsverfahren gemacht. Im September 2022 konnten wir unsere Anliegen dem Tiefbauamt präsentieren. Im Januar 2024 fand ein weiteres Treffen mit dem Tiefbauamt, dem Sportamt und dem Amt für Umwelt und Energie statt. Mehr dazu hier.


(Stand 28.5.2025)

KW Birsfelden: Betretungsverbot 

Die Signalisation rund um das Kraftwerk und die Schleusen soll erneuert werden (Bekanntmachungen Nautische Signalisation und Verkehrsanordnung). Paddler*innen sind nicht direkt betroffen, wir haben aber das Tiefbauamt BL gebeten, in diesem Zug auch die widersprüchliche Signalisation bei der Kahnrampe zu bereinigen


(Stand 26.9.2025)



Revision des Fischereigesetzes BL

Das Fischereigesetz vom Kanton Basel-Landschaft wird revidiert. Das soll in einem partizipativen Prozess inkl. Anhörung der Anspruchsgruppen passieren. Unser Ziel ist es, dass Paddler als Anspruchsgruppe wahrgenommen und ihre Interessen berücksichtigt werden. Dazu nahmen wir an den veranstalteten Foren am 06.11.2023 und 23.10.2024 teil und brachten unsere Anliegen ein. 2025 sind weitere Foren zum Gesetz und auch der Verordnung geplant. Ein besonderes Augenmerk richten wir dabei auf das Vermeiden von potentiellen Fahrverboten.


(Stand 28.5.2025 )

Einwasserungsstelle Stausee Grellingen

Der Moossee ist ein ruhiger und hübscher 2 km langer Stausee an der Birs bei Grellingen, dort wo das Kaltbrunnental mündet. Der See ist attraktiv für Flachwasser-Disziplinen, aber der Zugang zum Ufer wird zunehmend schwieriger.

Marcellus Steiner, ein Bootsbauer in Grellingen, suchte Unterstützung für seine Petition zur Einrichtung einer öffentlichen Einwasserungsstelle am Moossee.  Wir von der IG Wakareba unterstützten diese Petition.  Ein öffentlicher Zugang zum See hat viele Vorteile, nicht nur für Wassersportler. Ausserdem sind wir der Meinung, dass es strategisch wichtig ist, das öffentliche Bewusstsein für das Bootfahren auf der Birs zu schärfen. Dies wird dazu beitragen, zukünftige Einschränkungen, ob formell oder zufällig, zu verhindern. Wir haben deshalb unter den Paddler *innen Unterschriften gesammelt. Danach hat Marcellus die Petition bei der Gemeinde eingereicht 


Alle, die am Moossee interessiert sind, sind eingeladen Marcellus zu kontaktieren, um einen Besuch zu vereinbaren. Als Experiment haben die Behörden den Bau eines temporären Stegs bis zum 30. September 2024 genehmigt. Nach Ablauf der Genehmigung musste dieser wieder demontiert werden.


Marcellus’ Beschreibung des Projekts hier.


Der Moossee mit dem Steg wird in einem kurzen Video hier gezeigt.


Den logistische Details für einen Besuch vor Ort:

http://www.swerft.ch/Aktuelles 

Der Gemeinderat Grellingen hat in seiner Sitzung vom 12. Mai 2025 die eingereichte Petition für eine öffentliche Einwasserungsstelle mit Steg abgelehnt. Damit wird das Projekt von Marcellus nicht weiterverfolgt.

Trotzdem konnte im vergangenen Jahr durch den Bau eines temporären Stegs der Zugang zur Birs für Boote spürbar verbessert werden. Diese Stelle erfreut sich seither grosser Beliebtheit und wird auch im kommenden Sommer weiterhin genutzt.

Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Nutzerinnen und Nutzer haben zugesichert, den Zugang unterhalb des Birsackerwegs nach Möglichkeit offen zu halten.


(Stand 25.6.2025) 

Solitude-Promenade


Die Solitude-Promenade zwischen Schaffhauserrheinweg und Museum Tinguely soll aufgewertet und die Rheinuferböschung stabilisiert werden. Dazu wurde ein Projektwettbewerb durchgeführt.

Beim Siegerprojekt ist für die Paddler auf dem Rhein vor allem die mögliche Verlegung der Schiffsanlegestelle vor das Museum Tinguely relevant. Details zur genauen Position des Stegs sind jedoch noch nicht bekannt.  Die Kleinbasler-Seite ist die einzige Möglichkeit, rheinaufwärts die Schwarzwaldbrücke sicher zu passieren. Es ist deshalb wichtig, dass diese Passage erhalten bleibt und nicht erschwert wird.

Wir von der IG Wakareba und Vertreter von Rennpaddler waren im Januar 2025 an der Vernissage der Projekte. Wir haben unsere Anliegen bei den Behördenvertretern deponiert und werden die Projektentwicklung weiter verfolgen.

(Stand 15.1.2025)

Visualisierung © Franz Reschke Landschaftsarchitektur (Wolfram Gothe, Paul Trakies)

Natur- und Erholungsraum Schänzli

Im Bereich Schänzli soll die Birs revitalisiert werden. 

Federführend bei dem Projekt ist die Gemeinde Muttenz. Diese führt im April 2024 ein Mitwirkungsverfahren durch, bei dem wir eine Eingabe gemacht haben. Im August 2024 erschien der Mitwirkungsbericht


In der Folge wurden wir im April 2025 zur Vernehmlassung des Vorprojekts eingeladen und haben auch hier eine Stellungnahme abgegeben. 
Im April 2026 wurde unter Einbezug der Stellungnahmen eine erste Version des Projektes vorgestellt. Leider wurden unsere Punkte noch nicht berücksichtigt. Bis zur Fertigstellung des Bauprojekts Mitte 2027 werden wir nochmals auf unsere Anliegen aufmerksam machen. 

(Stand 2.6.2026)

Betretungsverbot Ufer Reinacher Heide

Das Wehr beim Kraftwerk Dornachbrugg müssen Paddler weitläufig umtragen. Vor dem Wegegebot war ein Einstieg auf Höhe Birsweg möglich. Da jetzt in der ganzen Reinacher Heide die Ufer nicht mehr betreten werden dürfen, ist ein Einstieg nicht mehr möglich. Das resultiert faktisch in einem Fahrverbot, auch wenn gemäss Informationstafel nur das Anlegen mit Schlauchbooten untersagt ist.

Unsere Nachfrage im Dezember 2023 bei der zuständigen Amtsstelle ergab, dass auch für Kajaks und Kanus ein Fahrverbot gilt.

(Stand 6.2.2024)

Redingbrücke und Joggelibrücke, Birsfelden und Basel

2020 wurden wir, die Gründungsmitglieder der IG WaKaReBa, darauf aufmerksam, dass im Bereich der Reding- und Joggelibrücke Bauarbeiten zur Verbesserung der Fischgängigkeit geplant sind. Diese Massnahmen könnten die bekannten Surfwellen beeinträchtigen. Wir baten deshalb das Tiefbauamt Basel-Landschaft um Einsicht in die Pläne. Die erhaltenen Pläne haben wir mit technischer Hilfe des Schweizerischen Kanu-Verbandes analysiert und die möglichen Folgen für Paddler eingeschätzt. Anlässlich einer Begehung konnten wir dem zuständigen Projektleiter vom Tiefbauamt die Interessen und Bedenken der Paddler erläutern.

Um zukünftig die Interessen der Kajaker*innen bei Wasserbauprojekten in der Region Basel besser vertreten zu können, haben wir anschliessend die IG WaKaReBa gegründet.

Im Sommer 2026 sind Massnahmen zur Verbesserung der Fischgängigkeit an den Rampen Redingbrücke und St. Jakob. Nach aktuellem Kenntnisstand wird das Auswirkungen auf die Welle haben. Ob sie danach noch surfbar ist, ist offen.

Wir haben im Namen der BPIG eine formelle Eingabe an die Bau- und Umweltschutzdirektion Baselland eingereicht. Wir bestreiten das Anliegen der Fischgängigkeit nicht. Aber wir verlangen, dass unsere Interessen bei der Planung besser berücksichtigt werden, und beantragen, dass der Eingriff an der Redingbrücke zurückgestellt wird. Zuerst soll die Massnahme bei der höheren Schwelle am St. Jakob umgesetzt und ausgewertet werden. Danach soll entschieden werden, ob Massnahmen bei der Redingbrücke überhaupt nötig sind. 

(Stand 2.6.2026)